_ Universität Göttingen

UW - C 641
10/96

Phenol [108-95-2]

C6H6O
Monohydroxybenzol, Karbolsäure

Gefahren für Mensch und Umwelt

Mit Aluminium, Aldehyden, Brom, Calciumhypochlorit, Natriumnitrit, Natriumnitrat, Peroxoschwefelsäuren, Wasserstoffperoxid/eisen(III)-katalysator gefährliche Reaktionen möglich.
Mit Luft Bildung explosionsfähiger Gemische mögl ich.

Verätzungen nach Augen- und Hautkontakt, Erblindungsgefahr! Schleimhautirritationen nach Verschlucken. ZNS-Störungen, Herz-kreislaufstörungen, Blutbildveränderungen. Gefahr der Hautresorption, NTP-bewertung auf Kanzerogenität nega tiv beim Tier.
toxisch für Wasserorganismen: Gefahr für das Trinkwasser!
Wassergefährdend (WGK 2).

Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln

Dicht verschlossen, trocken, unter Lichtschutz, an gut belüftetem Ort.
Schutzbrille mit Seitenschutz und oberer Augenraumabdeckung
Neoprenhanschuhe (als kurzzeitiger Spritz- und Staubschutz).

Verhalten im Gefahrfall (Unfalltelefon: 112)

Vorsichtig trocken aufnehmen, entsorgen, nachreinigen.

Erste Hilfe

Nach Hautkontakt: Mit viel Wasser waschen, mit Polyethylenglykol 400 abtupfen.
Nach Augenkontakt: 15 Minuten bei gespreizten Lidern unter fließendem Wasser mit Augendusche ausspülen. Augenarzt konsultieren!
Nach Einatmen: Frischluft, ggf. Atemspende/Gerätebeatmung
Nach Verschlucken: Viel Wasser trinken, erbechen, Aktivkohle (20-40g), Arzt!
Nach Kleidungskontakt: kontaminierte Kleidung sofort ausziehen
Ersthelfer: siehe gesonderten Anschlag

Sachgerechte Entsorgung

Als Sonderabfall entsorgen, zuständige Stellen: Herr Hambloch:39-3220, :.



Fertiggestellt am: 02.10.96 (Tuerk)

Umwandlung ins HTML-Format: 18.11.98 (Behr)


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